Guido Hülsmann: Es liegt nicht am Kapitalismus – das Grundübel unserer Zeit ist staatlicher Interventionismus

26/05/2014 Kommentare deaktiviert für Guido Hülsmann: Es liegt nicht am Kapitalismus – das Grundübel unserer Zeit ist staatlicher Interventionismus

Der Pariser Statistiker Thomas Piketty ist schon seit vielen Jahren ein Liebling der französischen Linken. Nun ist ihm mit der amerikanischen Ausgabe seines Buches „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ ein großer Publikumserfolg gelungen. In diesem Werk fasst er seine Studien zur Einkommens- und Vermögensverteilung in den kapitalistischen Ländern zu einer epischen, mit vielen Tabellen und Schaubildern gespickten Erzählung der Wirtschaftsgeschichte der letzten zweihundert Jahre zusammen. Auf dieser Grundlage rechtfertigt er

  • eine stark progressive Einkommenssteuer,
  • eine höhere Besteuerung der Kapitalgewinne und der Vermögen sowie
  • eine entschiedene staatliche Reglementierung der Märkte, besonders der Finanzmärkte.

Wie kommt er zu diesem Schluss? Piketty ist zwar Professor für Volkswirtschaftslehre (an der Paris School of Economics), aber sein Interesse an ökonomischer Theorie ist recht gering ausgeprägt. Anders als frühere Kapitalismusgegner hält sich Piketty nicht lange mit irgendwelchen logischen Deduktionen auf. Er scheint vornehmlich der Beweiskraft von Zahlen zu vertrauen. So stellt er fest, dass die Einkommens- und Vermögensverteilung in Frankreich, in Deutschland, im Vereinigten Königreich und in den USA eine U-förmige Entwicklung durchlaufen hat.

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