Gründungsmanifest

I.

Auf der Grundlage der Werke von Lord Acton und Friedrich August von Hayek verfolgt der Lord Acton Kreis vornehmlich zwei Ziele:

1. Innerhalb der römisch-katholischen Kirche soll durch Publizistik und Symposien verdeut­licht werden, daß Marktwirtschaft und liberaler Rechtsstaat im Sinne des poli­tischen Libera­lismus nicht der römisch-katholischen Dogmatik widersprechen. Zudem wäre ohne die ka­tholische Kirche eine historische Entwicklung von Marktwirtschaft und liberalem Rechtsstaat höchst unwahrscheinlich gewesen, eine Entwicklung, die sowohl von der Naturrechtslehre der katholischen Kirche als auch durch die machtpo­litische Gegenüberstellung von Staat und Kir­che begünstigt und hervorgerufen wurde.[1]

2. Außerhalb der römisch-katholischen Kirche soll in liberalen Kreisen, Vorfeldorga­nisatio­nen, Parteien und im öffentlichen Diskurs die zeitgeisttypische Feindschaft ge­gen die rö­misch-katholische Kirche argumentativ zurückgedrängt werden; denn ohne eine Reevangeli­sierung Europas wird es keine Renaissance einer liberalen Bürgerge­sellschaft geben.

Bei beiden Aufgaben sind Forderungen von Vereinigungen wie „Wir sind Kirche“ als Versuche zu demaskieren, die freiheitserhaltende Unterscheidung von Staat, Kirche und Gesellschaft[2] einzuebnen. Diesen kulturell linken Versuchen, einen gesellschaftli­chen Integrismus an die Stelle eines wohlverstandenen Pluralismus zu setzen und dadurch die funktionale Ausdifferenzierung der modernen Gesellschaft[3] auszuhebeln, entspricht der kultu­rell rechts zu verordnende Versuch von Seiten der Pius-Bruderschaft und anderen Vereini­gungen innerhalb und außerhalb der Kirche, einen katholischen Integrismus durchzusetzen. Diesen modernitätsfeindlichen Anliegen muß auf hohem argu­mentativen Niveau entgegenge­treten werden. Zudem ist einsichtig zu machen, daß Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Päpste der Moderne sind, welche die Religionsfreiheit und die Feststellungen des II. Vatikani­schen Konzils gegen alle kulturkämpferischen Seiten verteidi­gt haben.

Dabei ist jedoch besonders hervorzuheben, daß die Lehre des II. Vatikanischen Konzils zur Religionsfreiheit keine „dogmatische“ Neuorientierung darstellt:

„Kurz: Die Lehre des Zwei­ten Vatikanums über die Religionsfreiheit impliziert keine dogmatische Neuorientierung, wohl aber eine solche im Bereich der kirchlichen Sozi­allehre, genauer: eine Korrektur ihrer Lehre über Funktion und Aufgaben des Staates. Die gleichen unveränderlichen Prinzipien werden in neuer historischer Konstellation auf andere Weise angewandt. Es gibt keine über­zeitliche, dogmatische katholische Glaubenslehre über den Staat und kann auch keine geben – abgesehen von jenen Be­ständen, die bereits in der apostolischen Tradition und der Heiligen Schrift verankert sind. Und diesen ist die Idee des „katholischen Staates“ als weltlicher Arm der Kirche unbekannt; sie weisen viel eher in die Richtung einer Trennung von religiöser und staatlich-politischer Sphäre.“[4]

„Die konkreten Rechts- und Sozialgestalten, die politischen Ordnungen werden nicht mehr als sakrales Recht buchstäblich für alle Zeiten und damit für alle Völker festge­legt. Entscheidend ist die grundlegende Willensgemeinschaft mit Gott, die durch Jesus geschenkt ist. Von ihr her sind die Menschen und die Völker nun frei, zu erken­nen, was in politischer und sozialer Ord­nung dieser Willensgemeinschaft gemäß ist, um so selbst die rechtlichen Ordnungen zu ge­stalten. Das Fehlen der ganzen Sozialdimension in Jesu Predigt … birgt und verbirgt zugleich einen weltgeschichtlichen Vorgang, der als solcher in keinem anderen Kulturraum stattgefun­den hat: Die konkreten politischen und sozialen Ord­nungen werden aus der unmittelbaren Sakralität, aus der gottesrecht­lichen Gesetzgebung ent­lassen und der Freiheit des Menschen übertragen, der durch Jesus im Willen Gottes gegründet ist und von ihm aus das Recht und das Gute sehen lernt.“[5]

Daraus folgt erstens, daß der Lord Acton Kreis nicht eine Reanimierung des politischen Ka­tholizismus zum Ziel hat, sondern diesen ablehnt.

Zweitens strebt der Lord Acton Kreis nicht eine Dogmatisierung von Marktwirtschaft und liberalem Rechtsstaat durch das römisch-katholische Lehramt an. Dieses wäre im Sinne der Einsichten von Papst Benedikt XVI. eine dem Glauben abträgliche und den Glauben gefähr­dende Resakralisierung politischer und sozialer Ordnung, die zudem die notwendige Entwelt­lichung der Kirche gefährden würde.

Die Mitglieder des Lord Acton Kreises wollen jedoch drittens in „grundlegender Willensge­meinschaft mit Gott“ ihre Einsicht offensiv verbreiten, daß Marktwirt­schaft und liberaler Rechtsstaat der „grundlegenden Willensgemeinschaft mit Gott“ nicht wi­dersprechen. Diesbezüglich wird der sachliche und öffentliche Diskurs mit jenen Menschen in der römisch-katholischen Kirche gesucht, die vorschnell marktwirtschaftlich- und rechtsstaat­lichfeindliche Positionen und Gesellschaftsanalysen vertreten und mit römisch-katholischer Dogmatik unzulässigerweise vermengen, aber das Naturrecht zumeist ausblenden.

In diesem Zusammenhang ist natürlich auch die Frage zu stellen, welche politische und sozi­ale Ordnung die positive und negative Religionsfreiheit[6] und allgemein die Menschenrechte anerkennt und die Freiheit der Kirche toleriert.

 II.

 Anknüpfungs-, aber nicht Endpunkt für unsere Arbeit bildet der katholische Liberalismus des 19. Jahrhunderts. „’Katholische Liberale‘ waren nicht, was man heute ‚liberale Katholi­ken‘ nennt; der katholische Liberalismus war eine politische Position von politisch aktiven Katho­liken…, nicht eine kritisch gegenüber dem päpstlichen Lehramt oder der traditionellen Glau­bens- und Morallehre eingestellte innerkirchliche oder ‚kirchenpolitische‘ Position von Klerikern und engagierten Laien.“[7]

Insbesondere Lord Acton[8], der häufig zu unrecht mit einem liberalen Katholiken identifiziert wird, kritisiert als katholischer Liberaler die liberalen Katholiken, weil die liberalen Katholiken die theologische Wahrheitsfrage relativieren.[9] Um die „Millionen von arbeitenden, leidenden, unwissenden Menschen“ vor „den Angriffen des populären Protestantismus zu bewahren“, habe „sich nach und nach ein populärer Catholizismus gebildet, eine Kirchenfabel, worin die Kirche in idealem Licht glänzt … durch Sophismen und Tendenzlügen“:

 „Der Catholizismus der auf diese Weise verherrlicht wird, ist ein Scheincatholicismus; die Kirche ist nur ein Phantom der Kirche. Ihre Verkündiger sind bei jedem Schritt gezwungen zu schlechten Waffen zu greifen um den Feinden keinen Sieg zu verschaffen, um die Gläubigen in ihrem von Irrthum und Wahrheit künstlich zusammengesetzten Glauben nicht zu stören … Das Dogma musste die Geschichte überwinden. Es entstand ein Kampf, nicht des Dogmas, sondern der theologischen Ansicht gegen die Geschichte, das heisst, gegen die Wahrheit, ein Kampf in welchem das Bewusstseyn von Wahrheit und Irrthum, von Gutem und Bösem, kurz, das Gewissen zerstört wurde. Der Zweck heiligte die Mittel. Man hielt es für erlaubt, um der Kirche zu dienen, also für das Heil der Seelen, Dinge zu begehen die in jeder anderen Sache als Sünde erkannt werden würden“ (Schreibweise und Zeichensetzung im Original).[10]

 III.

Heutzutage ist in den westlichen Gesellschaften eine ähnlich korrumpierende Strategie zu beobachten: Da diese Welt im Licht der göttlichen Wahrheit als von Sünde belastet demaskiert wird, aber bei den Menschen nur eine geringe Bereitschaft besteht, das, was man im Licht sieht, die eigenen Sünden, anzuerkennen, kann etwas mit der göttlichen Wahrheit nicht stimmen, erscheint die göttliche Wahrheit nicht als befreiend, sondern als Fremdherrschaft. Die göttliche Wahrheit muß deshalb konstruktivistisch so geändert werden, daß diese Fremdherrschaft – die eine besonders perfide Form von sprachlicher Gewalt darstellt[11] – verschwindet und die Menschen wieder in Scharen in die Kirche strömen. Man will sich der Gesellschaft anpassen, um Menschen zu gewinnen, erzeugt durch diese Art der Anpassung qua Relativierung der Wahrheit aber eine Verdoppelung von schlechter Praxis, die es zudem auch noch erschwert, schlechte Praxis zu erkennen, weil die Institution, die der schlechten Praxis den Spiegel vorhalten sollte, sich der schlechten Praxis ständig anpaßt oder anpassen soll. So verstärkt sich die für unsere heutigen westlichen Gesellschaften dominierende Geisteshaltung der persönlichen Exkulpation qua Relativismus, ohne daß  erkannt wird, daß diese Geisteshaltung zur systematischen Leugnung der Verantwortlichkeit und Mündigkeit des Individuums führt, eine Geisteshaltung, die Recht und Freiheit ernsthaft gefährdet: Man will durch konstruktivistische Wahrheitsschöpfung zur Freiheit gelangen. Man will sich frei lügen, durch Lüge die eigene Freiheit erfahren, – nicht durch Beichte.

Das kann zwar niemals und nirgendwo gelingen, wird von den Menschen in unseren westlichen Gesellschaft aber nur sehr schwer erkannt, weil unterschiedliche Freiheitsbegriffe sowohl im politischen, kulturellen und ökonomischen als auch im kirchlichen Diskurs und erst recht in der Populärkultur ständig, medial aufgestylt, verwirrt werden.[12] Der Satz „Die Wahrheit wird Euch frei machen!“ bleibt so unverständlich. Er wird bestenfalls gefühlt, dadurch aber umso anfälliger für kulturkämpferische Angriffe von allen Seiten.

Wenn wir diesbezüglich wirksam aufklären und wenn wir mit unserem Eintreten für Marktwirtschaft und liberalen Rechtsstaat verstanden werden wollen, müssen wir uns dieser Begriffsarbeit offensiv stellen.

Deshalb besteht ein weiterer Anknüpfungspunkt für die Arbeit des Lord Acton Kreises im Werk von Friedrich August von der Hayek, der  konsequent die Unterscheidung von innerer Freiheit (Willensfreiheit), äußerer Freiheit (individuelle Freiheit im Sinne der Unabhängigkeit von eines anderen Menschen nötigender Willkür), politischer Freiheit (Wahlen und Abstimmungen im Bereich der Politik) und Freiheit als ein Bereich von Möglichkeiten anmahnt.[13]

 IV.

 Die Mitglieder des Lord Acton Kreises müssen Mitglieder der römisch-katholischen Kirche sein.

Der Lord Acton Kreis erstellt keine Verlautbarungen oder Stellungnahmen als Lord Acton Kreis, sondern jedes Mitglied des Lord Acton Kreises setzt sich durch eigene und eigenständige Veröffentlichungen und Vorträge für unsere Ziele ein.


[1]      Siehe bspw. Thomas E. Woods jr: Sternstunden statt dunkles Mittelalter. Die katholische Kirche und der Aufbau der abendländischen Zivilisation, 2. Auflage, Aachen (MM Verlag) 2010 oder auch die Homepage des Acton Institutes in den USA: http://www.acton.org und natürlich Joseph Höffner: Wirtschaftsethik und Mo­nopole im 15. und 16. Jahrhundert, unveränderter Nachdruck der Ausgabe Jena 1941, 2. unveränderte Auf­lage, Darmstadt (Wiss. Buchges.) 1969; Philippe Nemo: Was ist der Westen? Die Genese der abendländi­schen Zivilisation, übersetzt aus dem Französischen von Karen Ilse Horn, Tübingen (Mohr) 2005; Harold J. Berman: Recht und Revolution. Die Bildung der westlichen Rechtstradition, übersetzt von Hermann Vetter, zweite Auflage, Frankfurt a. M. (Suhrkamp) 1991.

[2]      In Europa und in der westlichen Welt war und ist der Staat zumindest durch die Kirche beschränkt. Die politische Regierung hatte spätestens seit dem Investiturstreit dauerhafte in­stitutionelle Schranken. Der eu­ropäische Sonderweg besteht deshalb in der Zähmung der Herrschaft. Vgl. Hans Albert: „Europa und die Zähmung der Herrschaft. Der europäische Sonderweg zu einer offenen Gesellschaft“, in: ders.: Freiheit und Ordnung. Zwei Abhandlungen zum Problem einer offenen Gesellschaft, Tübingen (Mohr) 1986, S. 9 – 59, hier S. 17 f.; Philippe Nemo: Was ist der Westen? …a. a. O., S. 45 – 66; Peter Koslowski: Gesellschaft und Staat. Ein unvermeidlicher Dualismus, mit einer Einführung von Robert Spaemann, Stuttgart (Klett-Cotta) 1982, S. 48.

[3]      Zur funktionalen Ausdifferenzierung der modernen Gesellschaft siehe auch Stephen Holmes: „Differenzie­rung und Arbeitsteilung im Denken des Liberalismus“, in: Niklas Luhmann (Hrsg.): Soziale Differenzie­rung. Zur Geschichte einer Idee, Opladen (Westdeutscher Verlag) 1985, S. 9 – 41; Uwe Gerecke: Soziale Ordnung in der modernen Gesellschaft. Ökonomik, Systemtheorie, Ethik, Tübingen (Mohr) 1998, S. 13 – 43;  Erich Weede: Mensch und Gesellschaft. Soziologie aus der Perspektive des methodologischen Individua­lismus, Tübingen (Mohr) 1992.

[4]      So die Piusbruderschaft frontal angreifend Martin Rhonheimer: „Religionsfreiheit – Bruch mit der Tradi­tion?“, in: Die Neue Ordnung, 65. Jahrgang, Nr. 4, August 2011, S. 244 – 261, hier: S. 246 – 247.

[5]      Joseph Ratzinger; Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Erster Teil: Von der Taufe im Jordan bis zur Verklä­rung, Freiburg (Herder) 2007, S. 151. Und sehr kritisch zum Verhältnis von Glaube und Macht auf S. 68 – 69: „Aber kehren wir zurück zur Versu­chung. Ihr wahrer Gehalt wird sichtbar, wenn wir sehen, wie sie die Ge­schichte hindurch im­mer neue Gestalt annimmt. Das christliche Kaisertum versuchte alsbald, den Glauben zum politischen Faktor der Reichseinheit zu machen. Das Reich Christi soll nun doch die Gestalt eines politischen Reiches und seines Glanzes erhalten. Der Ohnmacht des Glaubens, der irdi­schen Ohnmacht Jesu Christi soll durch politische und militärische Macht aufgeholfen wer­den. In allen Jahrhunderten ist in vielfältigen Formen diese Versuchung im­mer neu aufgestan­den, den Glauben durch Macht sicherzustellen, und immer wieder drohte er gerade in den Umarmungen der Macht erstickt zu werden. Der Kampf um die Freiheit der Kirche, der Kampf darum, dass Jesu Reich mit keinem politischen Gebilde identisch sein kann, muss alle Jahrhunderte geführt werden. Denn der Preis der Verschmelzung von Glau­ben und politischer Macht besteht zuletzt immer darin, dass der Glaube in den Dienst der Macht tritt und sich ihren Maßstäben beugen muß.“ Hierauf explizit aufbauend Norbert F. Tofall; Frank Schäffler: „Freiheit und Versu­chung“, in: Die Neue Ordnung, 66. Jahrgang, Nr. 2, April 2012, S.  135 – 139.

[6]      Zur heutigen Lage der Religionsfreiheit siehe Detmar Doering: Die Religionsfreiheit in der Welt, PositionLi­beral 104, Potsdam (Liberales Institut) 2012. Zu den geistesgeschichtlichen Grundlagen der Reli­gions- und Gewissensfreiheit Stefan Mückl: „Geistesgeschichtliche Grundlagen der Gewissensfreiheit“, in: Steffen Detterbeck; Jochen Rozek; Christian von Coelln: Recht als Medium der Staatlichkeit. Festschrift für Herbert Bethge zum 70. Geburtstag, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 1130, Berlin (Duncker & Humblot) 2009, S. 209 – 222.

[7]      Martin Rhonheimer: Christentum und säkularer Staat. Geschichte – Gegenwart – Zukunft, mit einem Vor­wort von Ernst-Wolfgang Böckenförde, Freiburg (Herder) 2012, S. 147, Fn. 156. – Inwiefern Lord Ac­ton neben seinem unbestreitbaren katholischen Liberalismus zeitweise auch Positionen eines liberalen Ka­tholizismus vertreten hat, ist in den Arbeitssitzungen des Lord Acton Kreises näher zu untersuchen.

[8]      Wäh­rend des I. Vatikanischen Konzils vertrat Lord Acton bezüglich der Unfehlbarkeit des Papstes die Position, die mit zwei Ausnahmen (Kon­rad Martin und Mieczyslaw Halka Graf Ledóchowski) der gesamte preußi­sche Episkopat vertreten hatte; siehe Roland Hill: Lord Acton. Ein Vorkämpfer für religiöse und politische Freiheit im 19. Jahrhundert, Freiburg i. B. (Herder) 2002, S. 207. Nach dem I. Vatikanischem Konzil hat sich Lord Acton genauso wie der gesamte deutsche Episkopat den Entscheidungen des I. Vatikanischen Konzils gebeugt und immer betont, daß es für ihn existentiell sei, in Einheit mit Rom zu stehen. Aus diesem Grund hat er sich auch seinem Leh­rer Döllinger und dem Schisma, das durch die damals entstandenen Alt-Katholiken ausgelöst wurde, verweigert.

[9]      Siehe Roland Hill: Lord Acton. Ein Vorkämpfer für religiöse und politische Freiheit im 19. Jahrhundert, Freiburg i. B. (Herder) 2002, S. 231 – 232, der einen Brief von Acton aus Rom an Döllinger vom 13. April 1870 teilweise wörtlich zitiert.

[10]     Ebd.

[11]     Zur Vermeidung sprachlicher Gewalt muß natürlich eine Bibel in gerechter Sprache formuliert werden…

[12]     Ganz zu schweigen vom Verlust des impliziten Wissens, welcher durch die jahrzehntelange Schleifung der Institutionen Eigentum, Familie und Religion bewirkt worden ist. Zum freiheitsfeindlichen Kampf gegen Eigentum, Familie und Religion siehe Igor R. Schafarewitsch: Der Todestrieb in der Geschichte. Erscheinungsformen des Sozialismus, Deutsche Erstausgabe, Frankfurt a. M., Berlin, Wien (Ullstein) 1980, insb. S. 241 – 248.

[13]     Einschlägig in, aber nicht nur dort: F. A. von Hayek: Die Verfassung der Freiheit, Tübingen (Mohr) 1971, S. 13 – 29.

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